Interview mit der Schulleitung – Kunst- und Musikraum kurz vor Fertigstellung

[singlepic id=205 w=320 h=240 float=right] In Jahr 2011 hat sich auf dem Gelände der Lernwerft sehr viel getan. Die Na-Wi Räume wurden fertig gestellt, das Dach der Schule wurde komplett erneuert und die Fachräume unter dem neuen Dach sind ebenfalls kurz vor ihrer Fertigstellung. Ein Ticker mit aktuellen Informationen und Bildern findet sich auf unserer neuen Seite Renovierung ’12.

Im folgenden findet sich ein Interview mit Herrn Benning und Frau Partsch zum letzten Kalenderjahr und dem aktuellen Jahr. 

Stapellauf:

Wie würden sie das letzte Jahr bewerten? War es erfolgreich und wurden alle Ziele erreicht?

 

Benning

Wir sind in einer Bauphase in der das Geld, das wir investieren auch sichtbar wird. Das Problem der ersten Jahre war, dass wir sehr viel Geld für Dinge, die unter der Erde verschwunden sind, investiert haben. Also in Leitungen die erneuert wurden und dem Ausbau des Kellers. Es ist sehr viel Geld investiert worden und man hatte das Gefühl es geht nicht weiter. Die aktuelle Bauphase ist eine Phase in welcher man auch sieht, dass sich etwas tut. Von daher haben wir im letzten Jahr enorme Fortschritte gemacht, auch wenn der Sommer uns weit zurückgeworfen hat. Der Dauerregen traf genau in die Zeit, in der wir das Dach geöffnet hatten, weshalb wir wochenlang gar nichts machen konnten und  sich die Dacharbeiten stark in den Winter hineingezogen haben.

 

Stapellauf

Würden sie also sagen, dass 2011 ein erfolgreiches Jahr war?

 

Benning:

Was wir vorhatten, haben wir zu 90% mit Verzögerung umgesetzt.

Partsch:

Es ist zwar alles später als es geplant war fertig geworden, aber unterm Strich war das letzte Jahr positiv. Sehr viele Pläne wurden endlich umgesetzt.

 

Stapellauf:

War das letzte Jahr für sie besonders anstrengen/stressig?

 

Benning:

Das Bauen im laufenden Schulbetrieb ist schon sehr anstrengend. Und wie auch die Schüler mitbekommen haben: Es ist mit viel Lärm und Schmutz verbunden. Man muss viel Koordinieren und dann kommen die Handwerker nicht; Das ist schon sehr anstrengend und wir sind heilfroh, wenn diese Phase durch ist.

 

Partsch:

Ja, das kann man so sagen. Anstrengend war es auf jeden Fall.

 

Stapellauf:

Bei einem Interview im letzten Jahr sagten sie, Frau Partsch, dass die Ziele in diesem Jahr sind, dass wir:

  1. im warmen Sitzen
  2. Licht haben
  3. eine neues Dach haben
  4. Na-Wi Räume haben
  5. und eine neuen/besser gestalteten Schulhof haben.

Bis auf den Schulhof haben sie ja alles geschafft, und am Schulhof wird jetzt ja auch schon sichtbar gearbeitet.

 

Partsch:

Der Schulhof soll so weit es geht in diesem Schuljahr fertig gestellt werden. Wir müssen uns aber sicherlich noch alle zusammensetzten um zu besprechen, was wir uns an Spielgeräten wünschen. Vorher muss jedoch auch noch entschieden werden, welche Klassenstufen im Gebäude untergebracht werden. Jetzt schon werden aber auf jeden Fall die Wege gepflastert, es werden die Terrassen [große Flächen die auch als „Draußen-Klassenzimmer“ genutzt werden sollen, wie z.B. Neben dem Schulgarten] gepflastert, Sitzbänke montiert, sodass man auf den Terrassen sitzen kann und vielleicht finden wir ja schon das eine oder andere Spielgerät, welches für eine möglichst breite Schülerschicht verwendet werden kann. Im Laufe dieses Frühjahres sollte der Schulhof deutlich attraktiver werden. Mit den neu gepflasterten Wegen soll man zudem sauber ums Haus kommen.

Stapellauf:

Soll der Schulgarten dann auch bald wieder bepflanzt werden?

 

Partsch:

Die AG mit Herrn Wels fängt nächste Woche [ab 26.3.] schon an, die Pflasterarbeiten am Garten werden dann also fertig gestellt sein. Die Pflanzaktion der Gärtner steht auch in diesem Frühling noch an. Es wurden ja auf dem Schulgelände alle Hecken gerodet, dort muss nun auch wieder etwas hin. Zumindest die jüngeren Schüler spiele ja gerne in den Hecken und es sieht auch deutlich besser aus.

 

Stapellauf:

Wird das alte Klettergerüst auf dem Hinteren Schulhof wieder aufgebaut?

 

Partsch:

In seiner alten Form nicht. Wir müssen nun entscheiden ob wir ein neues haben wollen. Das alte war marode, es wird also auf gar keinen Fall wieder aufgebaut. Es musste auch aus diesem Grund abgebaut werden. Der TÜV war da und sagte, dass es in diesem Zustand nicht mehr zu verwenden ist.

 

Stapellauf:

Wie ist der aktuelle Stand im neuen Kunst- und Musikraum?

 

 

Benning:

Der Fußboden ist auf beiden Seiten fertig, auch die Schalldämmungsplatten sind angebracht. In dieser Woche sollen die Türen angebracht werden, die die beiden Räume zum Mittelflur trennen. Anschließend muss der Rest des Parketts zum Treppenhaus noch gelegt werden und dann war‘s das. Die Räume sind dann fertig und können bezogen und genutzt werden. Das soll jetzt so schnell wie möglich fertig werden. Wenn jetzt die Türen eingebaut sind, ein Punkt auf den wir lange warten mussten, und der Elektriker die ganze Verkabelung für die Bühne, also Licht- und Tontechnik, gelegt hat sind die Räume fertig. Es könnte also sehr gut sein, das die Räume jetzt in den Osterferien fertig werden.

 

Stapellauf:

Im zweiten Teil des Kellers stehen bislang die Spinde, wann soll dort der zweite Mensateil fertig gestellt werden?

 

Benning:

In den Sommerferien – nach den Sommerferien soll dort gespeist werden. Im Gegensatz zur anderen Seite, wird der Flur jedoch nicht für die Mensa genutzt, denn der Platz wird weiterhin für die Spinde gebraucht. Im Bereich des Schülerkioskes wurde bereits ein Durchgang eingebaut, um einfach zwischen beiden Essensräumen hin- und her zu kommen.

 

Stapellauf:

Gibt es mittlerweile irgendwelche konkreten Pläne für einen Neubau?

 

Bennig:

Es gibt viele Pläne. Viele Menschen machen sich Gedanken darum, auch mehrere Architekten. Die Planung hängen aber auch noch von den Beschlüssen zur Realschule Pries ab. Vorerst wollen wir den Raum am aktuellen Gebäude so weit wie möglich nutzen / erweitern.

 

Stapellauf:

Dieses Jahr stehen also konkret der Schulhof an, die neue Mensa in den Sommerferien  die Fachräume in den nächsten Wochen und eine Konkretisierung der Pläne für einen Neubau.

 

Benning:

Genau. Eine Sache, die jedoch auch noch ansteht, ist die Mauer zu unseren Nachbarn, welche ja etwas wackelig dasteht. Sie soll durch einen Zaun mit Hecke ersetzt werden, hierfür muss aber noch mit den Nachbar verhandelt werden.

 

 

Dieses Interview entstand am Mittwoch, den 21.03.2012 mit Herrn Benning und Frau Partsch für die Schulleitung und Nils Kloock für die Stapellauf.

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